Geschulte Kräfte für den Ernstfall

Den Mitgliedern der Bereitschaft stehen vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten in den Tätigkeitsfeldern der Bereitschaft zur Verfügung. Um für ihre Arbeit gerüstet zu sein, werden alle Helfer die Grundausbildung, bestehend aus EH-Kurs, Einführungsseminar, Grundlehrgang Betreuungs- und Sanitätsdienst geschult.

Die weiterführenden Ausbildungen können je nach Interesse besucht werden.
Darüber hinaus findet in 7-tägigem Rhythmus immer Montags ein Ausbildungsabend im DRK OV-Heim Dornheim statt, bei dem Themen aus der Arbeit der Bereitschaft behandelt werden.

Lehrgänge und Ausbildungen

  • Einführungsseminar (EFS)
    Das Einführungsseminar bietet einen Überblick über die Geschichte des Roten Kreuzes, seine Grundsätze, den Aufbau und die Aufgaben des Roten Kreuzes und macht die Teilnehmer so mit den Besonderheiten "ihres" Vereins vertraut. Gleichzeitig ist der Besuch des Einführungsseminars Voraussetzung für die Teilnahme an allen weiterführenden Lehrgängen des DRK.
    Lehrgangsdauer 16 Unterrichtseinheiten

     

  • Sanitätskurs A (San A)
    Der Sanitätslehrgang A ist Bestandteil der Grundausbildung im DRK und gleichzeitig der erste Teil der Fachausbildung im Sanitätsdienst. Dieser Kurs ist auch der Bevölkerung zugänglich und behandelt u.a. Atmung / Herz / Kreislauf / Schockzustände / Lebensbedrohliche Störungen usw. im Hinblick auf ihr Vorkommen in der täglichen sanitätsdienstlichen Arbeit (z.B. Dienst bei Sportveranstaltungen).
    Lehrgangsdauer 24 Unterrichtseinheiten

     

  • Sanitätsdienstlehrgang B (San B)
    Der Sanitätsdienstlehrgang B ist der zweite Teil der Fachdienstausbildung für den Sanitätsdienst und richtet sich an alle Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes. Der Schwerpunkt liegt auf der sanitätsdienstlichen Arbeit in einer Katastrophenschutzeinheit.
    Lehrgangsdauer 24 Unterrichtseinheiten

     

  • Sanitätsdienstlehrgang C (San C)
    Der Sanitätsdienstlehrgang C ist der dritte Teil der Fachdienstausbildung für den Sanitätsdienst und richtet sich an alle Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes. Der Schwerpunkt liegt auf der sanitätsdienstlichen Arbeit in einer Katastrophenschutzeinheit, speziell der Arbeit mit Sondergerät wie Tragenabstellböcken, KTW 4, SAM-Splint oder HWS-Manschette, aber auch einfache pflegerische und unterstützende Maßnahmen werden vermittelt.
    Lehrgangsdauer 16 Unterrichtseinheiten

     

  • AED
    Neben der Einweisung in den AED (automatisierter extener Defibrillator) nach den Richtlinien des European Resuscitation Council (ERC) und der Arbeitsgemeinschaft Erste Hilfe sowie dem Medizinproduktegesetz (MPG) wird auch der Umgang mit dem Gerät geübt. Außerdem wird auch der komplette Reanimationsablauf wiederholt und geübt.
    Aus dem Inhalt:
    • Aufbau und bioelektrische Steuerung des Herzens
    • Reanimationstraining
    • AED-Geräteschulung

     

  • Rettungssanitäter-Ausbildung (RS)
    Die Rettungssanitäter-Ausbildung gliedert sich in folgende Teile:
    • M1 Grundausbildung 160 Std.
    • M2 Klinik-Praktikum 160 Std.
    • M3 Rettungsdienst-Praktikum 160 Std.
    • M4 Abschlußprüfung 40 Std.

    Rettungshelfer benötigen M1 sowie jew. 80 Std. M2 und M3.

     

  • Grundlehrgang "Betreuungsdienst"
    Der Grundlehrgang Betreuungsdienst ist gedacht für Helfer aller Fachdienste. Neben einer grundlegenden Einführung in den Betreuungsdienst werden Aufgabe, Stärke, Gliederung und Leistungswerte des Betreuungsdienstes sowie Grundlagen des Katastrophenschutzes vermittelt.
    Lehrgangsdauer 20 Unterrichtseinheiten

     

  • Fachdienstlehrgang "Unterkunft und Soziale Betreuung"
    Weiterführende Fachdienstausbildung für Helfer des Betreuungsdienstes. Lehrgangsschwerpunkt ist das Einrichten und Betreiben von Unterkünften und die Betreuung von unverletzten Betroffenen.
    Lehrgangsdauer 32 Unterrichtseinheiten

     

  • Grundlehrgang "Technik und Sicherheit"
    Der Lehrgang "Technik und Sicherheit" ist Teil der Helfer-Grundausbildung des neuen KatS-Ausbildungskonzeptes und soll den Teilnehmern die Befähigung vermitteln, einfache handwerkliche und technische Aufgaben mit den vorhandenen Mitteln und Geräten unter Beachtung der Sicherheitsregeln durchführen zu können. So wird die Leistungsfähigkeit der KatS-Einheit erhöht, da jeder Helfer in die Lage versetzt wird, im Einsatzablauf und im täglichen Dienst handwerklich-technische Aufgaben zügig und zuverlässig durchführen zu können.

     

  • Sprechfunkausbildung
    Die Sprechfunkberechtigung ist Voraussetzung für das Tragen eines Funkmeldeempfängers sowie die Teilnahme am BOS-Funk. Darüber hinaus ist die Sprechfunkausbildung Teil der Fachdienstausbildung für Helfer im Fernmeldedienst und der Leitungsgruppe.
    Lehrgangsdauer 32 Unterrichtseinheiten

Impressionen einer San A & B Ausbildung

         

Ob die Präsentation einer Krankheit, das stille Arbeiten in Gruppen, das praktische Austesten der vorhandenen medizinischen Geräte und Mittel oder die Simulation eines Bus-Unglücks mit mehreren Verletzten. All das und noch viel mehr gibt es von einem solchen Lehrgang mitzunehmen und in Zukunft zum Wohl des Patienten anzuwenden.


 

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