
Dornheim im Herzen des Ried
Dornheim liegt mit seinen knapp 5200 Einwohnern
im Gerauer Land südlich von Frankfurt am Main. Mitten im
hessischen Ried gelegen, enstand unser Ort durch eine Grundwasserabsenkung,
die die Moore in fruchtbares Land verwandelten. Das Ortsbild wird
geprägt durch das nördlich von Dornheim gelegene Wasserwerk
der Hessenwasser GmbH, welches den Großraum Frankfurt als
auch Mainz mit Trinkwasser versorgt. |
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1930 |
1200 Jahre Dornheim
Dornheim hat schon zu Zeiten des Kaisers Karl des Großen
bestanden; es wurde schon 779 erwähnt. Die Abtei Eberbach, die
in der Dornheimer Gemarkung sehr stark begütert war, unterhielt
hier einen ihrer großen Wirtschaftshöfe, den 1159 als "Villa
Rihusen" erstmals erwähnten Riedhäuserhof. Ein Dornheimer
Ortsadel ist im 12. Jahrhundert bekannt. "Dornheim" wurde
im Jahre 1294 erstmals urkundlich als Durnhalm erwähnt. Der Name
geht zurück auf das mittelhochdeutsche "dürrer Halm".
Dieser Name bezog sich sowohl auf die trockene Ebene, in der das Dorf
liegt. Im Jahre 1543 wurde das erste Gerichtssiegel eingeführt.
Aus ihm ging das Dornheimer Wappen hervor. |
Die junge Vergangenheit
In der jüngeren Zeit gibt es verschiedene Ereignisse,
die es lohnt zu erwähnen. So wurde am 24. Juni 1810 die evangelische
Kirche St. Michael mit dem 50m hohen Turm erbaut. Während des 30jährigen
Krieges litt der Ort und seine Bevölkerung sehr schwer. Den Krieg
überlebten nur 10% der Dornheimer und die bewohnbaren Gebäude
schrumpfte drastisch auf nur noch 12 Häuser. 1879 bekam Dornheim
seinen Bahnhof, was den Dornheimern das Tor zur Welt öffnete. Im
gleichen Jahr wird auch die Hauptstrasse erstmals mit einer Straßenbeleuchtung
versehen. Fünf Jahre später gründet sich die Freiwillige
Feuerwehr, welche damit die Bürgerwehr ablöst, welche bisher
zum Löschen von Bränden zustädig war. Zwischen den beiden
Weltkriegen wurde dann 1930 auch das DRK in Dornheim gegründet. |

1958 |

1981 |
Erholung vom Krieg
In den Jahrzehnten nach dem letzten Weltkrieg hat Dornheim
große Anstrengungen gemacht, seine Einrichtungen den Erfordernissen
der Zeit anzupassen. Durch den Bau der Riedhalle 1965 wurde eine große
Sport- und Kulturhalle erschaffen, die auch heute noch in Nutzung ist.
Jährlich finden dort die großen Veranstaltungen im Ort statt.
Und viermal im Jahr dient sie als Örtlichkeit für die Blutspenden.
Nach der Gebietsreform 1977 wurde Dornheim Groß-Gerau angegliedert,
wodurch dessen Einwohnerzahl erheblich angestieg. Das "Alte Rathaus"
dient seither als Sitz der Gemeinde Verwaltung und der prächtige
Rathaussaal als Empfangs- und Konferenzraum.
So ist Dornheim heute eine moderne Gemeinschaft mit kultureller Eigenständigkeit
und solidem wirtschaftlichen Fundament, die über alle Einrichtungen
neuzeitlicher Infrastruktur verfügt. |
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